Natürliche Stickstoffdünger
umfassen organische Materialien wie Kompost, Mist, Pflanzenjauchen (z.B. aus Brennnesseln), Kaffeesatz, Hornspäne und Leguminosen (Stickstofffixierer). Diese Dünger liefern Stickstoff für das Pflanzenwachstum und können oft auch selbst hergestellt werden, indem Garten- und Küchenabfälle kompostiert oder Pflanzen wie Brennnesseln zu einer Jauche verarbeitet werden.
Beispiele für natürliche Stickstoffdünger:
Kompost:
Hergestellt aus Garten- und Küchenabfällen, liefert er langsam verfügbaren Stickstoff und verbessert den Boden.
Mist und Gülle:
Tierische Ausscheidungen sind eine traditionelle Quelle für Stickstoff und andere Nährstoffe.
Brennnesseljauche:
Eine Jauche aus Brennnesseln ist reich an Stickstoff, Kalium und weiteren Mineralstoffen.
Kaffeesatz:
Enthält Stickstoff, Phosphor und Kalium, kann direkt in die Erde eingearbeitet oder als Flüssigdünger verwendet werden.
Hornspäne und Hornmehl:
Zerkleinerte Hörner und Klauen von Rindern sind eine nährstoffreiche Stickstoffquelle mit Langzeitwirkung.
Leguminosen (z.B. Erbsen, Bohnen):
Diese Pflanzen fixieren Stickstoff aus der Luft und reichern ihn so im Boden an.
Schafschurwolle:
In Pellets gepresst, liefert sie Stickstoff, Kalium und Phosphor und verbessert gleichzeitig die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens.
Trockenes Blut:
Ein organischer Stickstoffdünger, der schnell vom Boden aufgenommen wird und die Wurzelbildung und Blattbildung fördert.
Herstellung und Anwendung:
Kompost:
Sammeln Sie Garten- und Küchenabfälle und lassen Sie sie kompostieren, um hochwertigen Dünger zu erhalten.
Brennnesseljauche:
Mischen Sie kleingeschnittene Brennnesseln mit Wasser (1:10), lassen Sie die Mischung einen Tag stehen, dann 30 Minuten köcheln.
Kaffeesatz:
Mischen Sie ihn direkt unter die Erde oder gießen Sie ihn mit Wasser auf und verwenden Sie das Gemisch zum Gießen.
Hornspäne:
Arbeiten Sie Hornspäne sparsam in die Erde ein.
Quelle:natürlicher stickstoffdünger